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Die Alte Burschenschaft Burgkeller Jena in der DB
steht in direkter Linie der 1815 in Jena gegründeten
Urburschenschaft. Aus den Reihen der Freiwilligen
des Lützowschen Freikorps wurde, mit der ideellen
Unterstützung von Größen des damaligen
Geisteslebens wie Ernst Moritz Arndt, Turnvater
Jahn und Professoren wie J.G. Fichte, Fries und
Oken die Urburschenschaft gegründet um nach der
Zeit der napoleonischen Fremdherrschaft ein einiges
und freies Deutschland zu schaffen. Die ursprünglich
als ein einiger Bund an allen Hochschulen konzipierte
Burschenschaft breitete sich schnell über das gesamte
deutschsprachige Gebiet in Mitteleuropa aus.
Mit dem Wartburgfest 1817, dem Hambacher-Fest
1832 und der Märzrevolution 1848 wurde eindrucksvoll
der Freiheits- und Einheitswillen demonstriert, der mit
dem Frankfurter Paulskirchenparlament vorläufig seinen
Höhepunkt fand. Auf diesem Weg waren die Mitglieder
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der Burschenschaften stets politischer Repression ausgesetzt.
Ihr Eintreten für die bürgerlichen Freiheitsrechte ließen
sie oft in Konflikt mit den jeweils Herrschenden treten, dies
führte auch in totalitären Diktaturen wie dem 3. Reich und
der DDR zum Verbot.
Auch in der heutigen Zeit hat das Streben, nach dem von
1816 stammenden Wahlspruch "Ehre, Freiheit, Vaterland"
nichts von seiner Wichtigkeit verloren. Wir als Mitglieder der
"Alten Burschenschaft Burgkeller Jena in der DB", die sich
im Sommer 2008 von der B! Arminia a.d.B. abgespalten haben,
fühlen uns in besonderem Maße diesen Grundsätzen verpflichtet.
In der festen Gemeinschaft eines Lebensbundes studieren
und feiern wir gemeinsam mit Gleichgesinnten und bilden
damit bewußt einen Gegenpol zur heutigen Anonymität
und Wertelosigkeit im studentischen Alltag an der
"Massenuniversität". |